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So viel Spaß uns die Proben bereitet haben, so unterhaltsam ist die bissige Komödie

„Villa Dolorosa“ von Rebekka Kricheldorf.

Frei nach „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow handelt das Stück vordergründig von „Drei missratenen Geburtstagen“:

Irina feiert Geburtstag. Eine coole Party mit Tanz und vielen Gästen soll es werden. Doch Irina ist angeödet, es sind bl0ß wieder nur Verwandte da und niemand hat getanzt. Außerdem hat Bruder Andrej seine neue, bereits schwangere Freundin mitgebracht. Auch Irinas Schwestern Olga und Mascha tragen nicht gerade zur Erheiterung bei: Mascha ist gefangen in einer lieblosen Ehe und verguckt sich prompt in Andrejs einzigen, verheirateten Freund Georg. Olga ist die Alleinverdienerin des Quartetts und muss die ganze Familie über Wasser halten. Denn das Erbe der Eltern ist längst zum Fenster hinausgeworfen und die Familienvilla marode. Doch die ewige Studentin Irina liegt davon unbeeindruckt im Bett und denkt über das nächste Studienfach nach. Auch in den beiden Folgejahren scheitert die traditionelle Geburtstagsfeier dramatisch: an einer neuen Schwangerschaft, einer Affäre, Arbeits- und Perspektivlosigkeit – oder einfach an den falschen Gästen. Der Zusammenhalt der Geschwister wird auf die Probe gestellt und am Ende bleibt die Frage: Brauche ich einen Plan B für mein Leben? Oder reicht auch eine Therapie?

Regie: Christiane Ohngemach

Schauspieler: Astrid Neubert, Achim Rogier, Claudia Rehmstede, Cornelia „Silver“ Straub,  Martin Ritter, Susanne Hofmann

Technik: Marcus Janke