Inszenierung 2013

„Gedächtnis des Wassers“ ein Theaterstück von Shelagh Stephenson

Hat Wasser ein Gedächtnis? Der Zuschauer selbst darf ergründen, ob das tragikomische Stück von Shelagh Stephenson eine Antwort darauf gibt. Sicher ist, dass der Mensch an sich, insbesondere aber innerhalb seiner familiären Beziehungen ein Gedächtnis hat, seine ganz persönlichen Erinnerungen. Selbst wenn wir glauben, wir hätten das Gleiche erlebt, zeigt sich in der Erinnerung, wie unterschiedlich das Erlebte uns geprägt hat.

Dieser Erfahrung stehen die drei Schwestern Mary, Teresa und Cathrin gegenüber, die sich nach dem Tod der Mutter zur Vorbereitung von deren Beerdigung treffen. Jede Schwester, eine unterschiedlicher als die andere, hat ihre ganz eigenen Erinnerungen an die Mutter und die gemeinsame Kindheit.

Mit bissigem Wortwitz und schwarzem Humor beleuchtet die Autorin Shelagh Stepenson die zwischenmenschlichen Konflikte und familiären Bande der Schwestern und deren Männer. Die humorvolle Inszenierung von Gruppo di Grappa zeigt, was passieren kann, wenn der Bestattungsunternehmer gar nicht und die Männer dann eher doch zur falschen Zeit erscheinen. Eine wortgewaltige Sprachschlacht, die dem Zuschauer einen kurzweiligen Theaterabend verspricht und an so manche Situation in der eigenen Familie erinnern mag.

 

Neuinszenierung: Anschi Prott

 

Darsteller:

Astrid Neubert

Astrid Steinbauer

Claudia Rehmstede

Sahika Tetik

Achim Rogier

Olaf Gottschalk

Dramaturgie: Anschi Prott

Bühnenbild: Marcus Janke/Conny Schmid

Licht/Technik: Marcus Janke

Gestaltung von Plakat und Flyer: Andreas Prott

 

Wir danken Jo Hübner sowie der Pasinger Fabrik, dem Team der Westtorhalle und vom Bürgerhaus Gräfelfing und dem Interim mit seinem Team für die Unterstützung.

Rechtlicher Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass das Urheberrecht an Flyer- und Plakat-Realisierung bei Andreas Prott liegt.