Inszenierung 2002 / 2003

„Jakes Frauen“ von Neil Simon

Jake liebt die Frauen. Aber lieben Sie ihn? Anscheinend nicht. Seine Frau Maggie will ihn verlassen. Armer Kerl. Jake bleibt nur eines – seine Einsamkeit teilen mit den Frauen seiner Phantasie. Er muss nur an sie denken und schon stehen sie in persona vor ihm: Edith, seine Psychoanalytikerin; Karen, seine Schwester; Molly, seine Tochter; und nicht zuletzt Julie, seine verstorbene erste Frau.
Unterbrochen werden Jakes Phantasien nur durch die tatsächlichen Besuche von Maggie, die mit ihm die Trennung diskutiert, und von Sheila, Jakes Geliebter. Aber da ist Jake schon so verstrickt in seine Gedankenwelt, dass Realität und Fiktion verschwimmen.
Obwohl Karen, Edith, Molly und Julie Kopfgeburten sind, sind sie meistens nicht mit Jake einer Meinung, widersprechen ihm, rücken ihm den Kopf zurecht, beschweren sich über sein Verhalten gegenüber Frauen. Obwohl Jakes sie bevormundet – diese Frauen führen ein eigenständiges Leben, habe eigene Ansichten und bringen Jake am Ende so weit, vom Podest seiner männlichen Überheblichkeit herunterzusteigen und mit Maggie einen neuen Anfang ihrer Ehe zu wagen.

Regie: Barbara Oppermann und Eckhard Granderath

 

Darsteller:

Joachim Rogier

Barbara Oppermann

Antje Schönecker

Susanne Hofmann

Laura Pöhler

Claudia Rehmstede

Eckhard Granderath

 

Technik: Annika Gloss

 

Foto: